| Geschätztes Vermögen | 10 Millionen Euro |
| Geschätztes Einkommen 2026 | 1,5 Millionen Euro |
| Klassischer Schachweltmeister | 2013 bis 2023 |
| ELO-Rekord | 2882 Punkte |
| Geburtsdatum | 30. November 1990 (35 Jahre alt) |
| Geboren in | Tønsberg, Norwegen |
| Nationalität | Norwegisch |
| Beruf | Schachprofi, Unternehmer und Werbegesicht |
| Voller Name | Sven Magnus Øen Carlsen |
| Spitzname | Mozart des Schachs |
Magnus Carlsen gilt als einer der stärksten Schachspieler aller Zeiten. Der norwegische Großmeister dominierte über viele Jahre die klassische Schachweltmeisterschaft, stellte einen historischen ELO-Rekord auf und machte Schach auch außerhalb traditioneller Turniersäle populär.
Das Magnus Carlsen Vermögen wird auf rund 10 Millionen Euro geschätzt. Eine öffentlich bestätigte Vermögensaufstellung existiert allerdings nicht. Bei dieser Summe handelt es sich deshalb um eine journalistische Schätzung, die seine Preisgelder, Werbeverträge, unternehmerischen Beteiligungen und Einnahmen aus Online-Turnieren berücksichtigt.
Sein mögliches Einkommen im Jahr 2026 wird auf ungefähr 1,5 Millionen Euro geschätzt. Die tatsächliche Summe kann deutlich abweichen, da Carlsens Einnahmen von Turnierergebnissen, Sponsorendeals, Beteiligungen und individuellen Verträgen abhängen.
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Wie hoch ist das Vermögen von Magnus Carlsen?
Das Vermögen von Magnus Carlsen soll etwa 10 Millionen Euro betragen. Damit gehört er zu den finanziell erfolgreichsten Schachspielern der Gegenwart.
Sein Vermögen stammt nicht allein aus klassischen Turnierpreisgeldern. Im professionellen Schach sind selbst hohe Preisgelder häufig deutlich niedriger als die Einnahmen führender Sportler im Fußball, Tennis oder Motorsport. Carlsen entwickelte daher früh zusätzliche Einnahmequellen.
Zu seinen wichtigsten Einnahmequellen zählen:
- Preisgelder aus klassischen Schachturnieren,
- Preisgelder aus Schnell- und Blitzschach,
- Antrittshonorare bei internationalen Veranstaltungen,
- Werbe- und Sponsorenverträge,
- Einnahmen aus Online-Schachturnieren,
- unternehmerische Beteiligungen sowie
- Honorare als Markenbotschafter.
Gerade die Verbindung aus sportlichem Erfolg und geschickter Selbstvermarktung unterscheidet Carlsen von vielen anderen Großmeistern. Sein Name ist längst eine internationale Marke.
Ist Magnus Carlsen noch Schachweltmeister?
Magnus Carlsen wurde 2013 erstmals klassischer Schachweltmeister. Im indischen Chennai besiegte er den damaligen Titelträger Viswanathan Anand mit 6,5 zu 3,5 Punkten.
Anschließend verteidigte Carlsen seinen Titel viermal:
- 2014 gegen Viswanathan Anand,
- 2016 gegen Sergei Karjakin,
- 2018 gegen Fabiano Caruana und
- 2021 gegen Jan Nepomnjaschtschi.
Nach seinem fünften gewonnenen WM-Kampf entschied sich Carlsen gegen eine erneute Titelverteidigung. Deshalb endete seine Regentschaft als klassischer Weltmeister 2023.
Er verlor den Titel also nicht in einem WM-Duell. Vielmehr verzichtete er freiwillig auf die Teilnahme am nächsten Weltmeisterschaftskampf.
Sportlich blieb Carlsen dennoch an der Weltspitze. Er hält sich weiterhin auf Platz eins der FIDE-Weltrangliste und gewinnt regelmäßig hochklassige Turniere in unterschiedlichen Schachdisziplinen.
Magnus Carlsens ELO-Rekord
Im Mai 2014 erreichte Magnus Carlsen eine klassische ELO-Zahl von 2882 Punkten. Damit stellte er den bis heute gültigen Rekord für die höchste veröffentlichte Wertungszahl eines Schachspielers auf.
Die ELO-Zahl dient dazu, die Spielstärke von Schachspielern statistisch zu bewerten. Je stärker die Gegner sind und je erfolgreicher ein Spieler gegen sie abschneidet, desto höher kann seine Wertung steigen.
Bereits im Januar 2010 erreichte Carlsen erstmals Platz eins der Weltrangliste. Seit Juli 2011 hält er sich ohne Unterbrechung an der Spitze. Nur Garri Kasparow verbrachte insgesamt noch länger als Weltranglistenerster.
Auch 2026 wird Carlsen von der FIDE als Nummer eins der aktiven Spieler geführt. Seine aktuelle Wertungszahl liegt jedoch unter seinem persönlichen Rekord von 2882 Punkten.
Vom Schachtalent zum Großmeister
Magnus Carlsen wurde am 30. November 1990 im norwegischen Tønsberg geboren. Sein Vater Henrik Carlsen brachte ihm im Alter von etwa fünf Jahren die Schachregeln bei.
Anfangs beschäftigte sich Magnus nicht ausschließlich mit Schach. Schon als Kind fiel jedoch sein außergewöhnliches Gedächtnis auf. Er konnte sich zahlreiche geografische Angaben, Einwohnerzahlen und andere Details merken.
Sein erstes bekanntes Turnier spielte er 1999. In den folgenden Jahren entwickelte er sich rasant weiter und wurde von erfahrenen Trainern gefördert.
Im Jahr 2004 erfüllte Carlsen im Alter von 13 Jahren die Anforderungen für den Großmeistertitel. Zu diesem Zeitpunkt gehörte er zu den jüngsten Großmeistern der Schachgeschichte.
Sein Auftritt beim Turnier in Wijk aan Zee sorgte international für Aufmerksamkeit. Aufgrund seiner außergewöhnlichen Spielstärke und seines jungen Alters erhielt er den Spitznamen „Mozart des Schachs“.
Zwischen 2009 und 2010 arbeitete Carlsen zeitweise mit dem früheren Weltmeister Garri Kasparow zusammen. Die Zusammenarbeit half ihm insbesondere bei seiner Vorbereitung, seinem Eröffnungsrepertoire und seinem professionellen Trainingsablauf.
Wie viel Preisgeld hat Magnus Carlsen gewonnen?
Die gesamten Karrierepreisgelder von Magnus Carlsen lassen sich nicht exakt beziffern. Nicht alle Turnierveranstalter veröffentlichen vollständige Auszahlungen. Hinzu kommen private Antrittshonorare und Bonusvereinbarungen, die vertraulich behandelt werden.
Allein mit seinen fünf klassischen Weltmeisterschaftskämpfen erzielte Carlsen jedoch Preisgelder in Millionenhöhe. Auch bei Schnellschach-, Blitzschach- und Online-Turnieren gewann er regelmäßig hohe Summen.
Im Vergleich zu anderen Sportarten sind die Preisgelder im Schach allerdings begrenzt. Selbst ein Weltmeister kann sich deshalb nicht ausschließlich auf wenige große Turniere verlassen.
Für Carlsen sind Werbeverträge und unternehmerische Aktivitäten wirtschaftlich mindestens ebenso bedeutend wie seine Ergebnisse am Schachbrett.
Preisgelder bei den Schachweltmeisterschaften
Zwischen 2013 und 2021 nahm Magnus Carlsen an fünf klassischen Weltmeisterschaftskämpfen teil. Jeden dieser Kämpfe gewann er.
Die folgenden Beträge beruhen auf den damals kommunizierten Preisfonds und der vorgesehenen Aufteilung. Sie zeigen ungefähr, welchen Anteil Carlsen als Sieger erhalten konnte.
Weltmeisterschaft 2013 in Chennai
Bei seiner ersten Weltmeisterschaft trat Carlsen gegen Viswanathan Anand an. Der Norweger gewann das Duell vorzeitig mit 6,5 zu 3,5 Punkten.
Der gesamte Preisfonds lag bei mehreren Millionen US-Dollar. Carlsens Siegeranteil entsprach umgerechnet ungefähr 1,2 bis 1,3 Millionen Euro, abhängig vom damaligen Wechselkurs und möglichen Abzügen.
Mit dem Sieg wurde er im Alter von 22 Jahren erstmals klassischer Schachweltmeister.
Weltmeisterschaft 2014 in Sotschi
Ein Jahr später kam es erneut zum Duell mit Viswanathan Anand. Carlsen setzte sich mit 6,5 zu 4,5 Punkten durch und verteidigte seinen Titel erstmals.
Sein Anteil am Preisfonds dürfte bei ungefähr 600.000 Euro gelegen haben. Teilweise werden nach Steuern und Wechselkursberechnungen andere Werte genannt.
Weltmeisterschaft 2016 in New York
2016 traf Carlsen auf Sergei Karjakin. Nach zwölf klassischen Partien stand es unentschieden. Die Entscheidung fiel deshalb im Schnellschach-Tiebreak.
Carlsen gewann den Tiebreak an seinem 26. Geburtstag. Aus dem Preisfonds erhielt er Schätzungen zufolge ungefähr 600.000 bis 700.000 US-Dollar.
Weltmeisterschaft 2018 in London
Bei der Weltmeisterschaft 2018 spielte Carlsen gegen Fabiano Caruana. Sämtliche zwölf klassischen Partien endeten remis.
Im anschließenden Schnellschach dominierte der Titelverteidiger und gewann alle drei Partien. Der Preisfonds betrug rund eine Million Euro und wurde wegen des erforderlichen Tiebreaks ungefähr im Verhältnis 55 zu 45 verteilt.
Damit entfielen etwa 550.000 Euro auf Carlsen.
Weltmeisterschaft 2021 in Dubai
Seine deutlichste Titelverteidigung gelang Carlsen 2021 gegen Jan Nepomnjaschtschi. Er gewann den Wettkampf mit 7,5 zu 3,5 Punkten.
Der gesamte Preisfonds belief sich auf zwei Millionen Euro. Als Sieger erhielt Carlsen rund 60 Prozent und damit ungefähr 1,2 Millionen Euro.
Es war sein fünfter und letzter klassischer Weltmeisterschaftskampf. Die FIDE bestätigte Carlsens klaren Sieg und seine fünfte erfolgreiche WM-Begegnung in Folge.
Seine fünf klassischen WM-Erfolge im Überblick
- 2013: Sieg gegen Viswanathan Anand in Chennai
- 2014: Titelverteidigung gegen Viswanathan Anand in Sotschi
- 2016: Sieg gegen Sergei Karjakin in New York
- 2018: Sieg gegen Fabiano Caruana in London
- 2021: Sieg gegen Jan Nepomnjaschtschi in Dubai
Damit gewann Carlsen jeden klassischen Weltmeisterschaftskampf, zu dem er antrat. Seine Bilanz gehört zu den beeindruckendsten der modernen Schachgeschichte.
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Weitere Einnahmen aus Schnell- und Blitzschach
Magnus Carlsen ist nicht nur im klassischen Schach erfolgreich. Er gehört auch im Schnell- und Blitzschach zur absoluten Weltspitze.
Beim Schnellschach erhalten die Spieler deutlich weniger Bedenkzeit als in einer klassischen Partie. Im Blitzschach müssen Entscheidungen sogar innerhalb weniger Sekunden getroffen werden.
Carlsens Vielseitigkeit ist für seine Einnahmen besonders wichtig. Er kann dadurch an deutlich mehr Wettbewerben teilnehmen und zusätzliche Preisgelder gewinnen.
Zu seinen Erfolgen zählen zahlreiche Weltmeistertitel im Schnell- und Blitzschach. Auch nach dem Ende seiner klassischen WM-Regentschaft gewann er in diesen Disziplinen weitere Titel.
Im Februar 2026 wurde Carlsen außerdem FIDE-Weltmeister im Freestyle Chess. Im Finale setzte er sich gegen Fabiano Caruana durch. Bei dieser Variante wird die Ausgangsstellung der Figuren verändert, wodurch die Bedeutung auswendig gelernter Eröffnungstheorie reduziert wird.
Preisgelder aus Online-Schachturnieren
Online-Schach entwickelte sich für Magnus Carlsen zu einer weiteren bedeutenden Einnahmequelle. Besonders während der Corona-Pandemie stieg die weltweite Nachfrage nach digitalen Schachübertragungen deutlich.
Carlsen organisierte 2020 das erste Magnus Carlsen Invitational. Acht führende Großmeister nahmen an dem Online-Turnier teil. Der Preisfonds betrug 250.000 US-Dollar.
Aus dem Wettbewerb entwickelte sich eine größere Online-Turnierserie. Die Veranstaltungen kombinierten hochklassiges Schach mit professionellen Livestreams, Kommentatoren und digitalen Angeboten.
Carlsen profitierte dabei auf mehreren Ebenen:
- als teilnehmender Spieler,
- als Gewinner von Preisgeldern,
- als Namensgeber des Turniers und
- als Unternehmer hinter der Plattform und Turnierserie.
Diese Kombination machte Online-Schach zu einem besonders interessanten Geschäftsmodell.
Einnahmen durch Antrittsgelder und Show-Wettkämpfe
Neben Preisgeldern kann Magnus Carlsen für seine bloße Teilnahme an einem Turnier bezahlt werden. Solche Antrittsgelder sind im Spitzensport üblich, wenn ein prominenter Spieler die Aufmerksamkeit des Publikums und der Sponsoren erheblich steigert.
Die genaue Höhe seiner Honorare wird normalerweise nicht veröffentlicht. Als langjährige Nummer eins und einer der bekanntesten Schachspieler der Welt dürfte Carlsen jedoch zu den teuersten Teilnehmern der Branche gehören.
Weitere Einnahmen sind durch Simultanveranstaltungen möglich. Dabei spielt ein Großmeister gleichzeitig gegen mehrere Gegner an unterschiedlichen Brettern.
Unternehmen, Veranstalter oder vermögende Privatpersonen können zudem für exklusive Partien, Vorträge und öffentliche Auftritte bezahlen. Carlsens Bekanntheit erlaubt es ihm, für solche Termine höhere Honorare als die meisten anderen Schachprofis zu verlangen.
Magnus Carlsen als Model und Werbegesicht
Im Jahr 2010 wurde Magnus Carlsen für das niederländische Modelabel G-Star Raw tätig. Er trat in internationalen Kampagnen auf und war unter anderem gemeinsam mit bekannten Models und Schauspielerinnen zu sehen.
Die Zusammenarbeit machte ihn weit über die Schachszene hinaus bekannt. Während viele Großmeister hauptsächlich einem Fachpublikum ein Begriff waren, wurde Carlsen als moderner und stilbewusster Sportstar präsentiert.
Neben G-Star arbeitete er mit weiteren Unternehmen und Marken zusammen. Seine Werbepartner profitierten von mehreren Eigenschaften:
- seiner außergewöhnlichen Intelligenz,
- seiner internationalen Bekanntheit,
- seinem vergleichsweise jungen Publikum,
- seiner skandinavischen Herkunft und
- seinem Ruf als nahezu unbezwingbarer Stratege.
Die genauen Einnahmen aus seinen Werbeverträgen sind nicht bekannt. Solche Kooperationen dürften jedoch erheblich zum Vermögen von Magnus Carlsen beigetragen haben.
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Die Play Magnus Group
Einen wichtigen Teil seines wirtschaftlichen Erfolgs verdankt Carlsen der Play Magnus Group. Das Unternehmen wurde 2013 gegründet und entwickelte verschiedene digitale Schachangebote.
Zu den bekanntesten Produkten und Beteiligungen gehörten:
- die App Play Magnus,
- die Lernplattform Magnus Trainer,
- Chessable,
- Chess24 und
- die Champions Chess Tour.
Die ursprüngliche Play-Magnus-App ermöglichte es Nutzern, gegen eine digitale Version von Carlsen in unterschiedlichen Altersstufen anzutreten.
Später wuchs daraus eine Unternehmensgruppe mit Lernangeboten, Turnierübertragungen, Online-Kursen und Schachsoftware.
Im Dezember 2022 wurde die Play Magnus Group von Chess.com übernommen. Im Zusammenhang mit der Transaktion wurde Carlsen Markenbotschafter des Unternehmens.
Die Übernahme war ein wichtiger wirtschaftlicher Meilenstein. Allerdings bedeutet der öffentlich genannte Gesamtwert einer Unternehmenstransaktion nicht, dass dieser Betrag vollständig an Magnus Carlsen persönlich ausgezahlt wurde. Entscheidend waren sein damaliger Aktienanteil und die konkreten Vertragsbedingungen.
Chessable und Chess24
Die Play Magnus Group vergrößerte ihr Portfolio durch mehrere Übernahmen und Beteiligungen.
2019 übernahm das Unternehmen Chessable. Die Plattform bietet digitale Schachkurse und verwendet Lernmethoden, die auf regelmäßigen Wiederholungen basieren. Großmeister und Trainer können dort eigene Kurse veröffentlichen und verkaufen.
Auch Chess24 wurde Teil des Unternehmensumfelds. Die Plattform war für Liveübertragungen, Nachrichten, Analysen und Online-Partien bekannt.
Durch diese Angebote war Carlsen nicht mehr nur Spieler. Er war zugleich an einem Unternehmen beteiligt, das Inhalte, Software, Turniere und Bildungsprodukte für Schachfans bereitstellte.
Diese unternehmerische Position dürfte einen erheblichen Anteil an seinem Vermögensaufbau gehabt haben.
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Was verdient Magnus Carlsen im Jahr 2026?
Das Einkommen von Magnus Carlsen wird für 2026 auf ungefähr 1,5 Millionen Euro geschätzt. Dieser Betrag ist nicht offiziell bestätigt und sollte nur als grobe Orientierung betrachtet werden.
Seine Jahreseinnahmen können sich aus mehreren Bereichen zusammensetzen:
- Turnierpreisgeldern,
- Antrittsgeldern,
- Vergütungen als Markenbotschafter,
- Sponsorenverträgen,
- Online-Veranstaltungen und
- Erträgen aus Beteiligungen oder Kapitalanlagen.
Das tatsächliche Einkommen kann von Jahr zu Jahr stark schwanken. Gewinnt Carlsen mehrere hoch dotierte Wettbewerbe, fallen die Einnahmen höher aus. In Jahren mit weniger Turnieren können dagegen Werbe- und Unternehmensverträge den größeren Anteil ausmachen.
Einkommen und Vermögen dürfen außerdem nicht verwechselt werden. Das Einkommen bezeichnet die Einnahmen innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Das Vermögen umfasst dagegen den Wert seines gesamten Besitzes abzüglich möglicher Verbindlichkeiten.
Bücher und Film über Magnus Carlsen
Die außergewöhnliche Karriere von Magnus Carlsen wurde bereits in mehreren Büchern behandelt. Darin analysieren Autoren sowohl seine Biografie als auch seine bekanntesten Partien und strategischen Fähigkeiten.
2016 erschien zudem der Dokumentarfilm „Magnus“. Der Film begleitet Carlsens Entwicklung vom außergewöhnlich begabten Kind bis zum klassischen Schachweltmeister.
Die Produktion zeigt nicht nur seine sportlichen Erfolge, sondern auch die Belastungen einer Karriere, die bereits in jungen Jahren von enormen Erwartungen geprägt war.
Bücher und Filmrechte sind vermutlich nicht seine wichtigste Einnahmequelle. Sie stärken jedoch seine Bekanntheit und tragen zur langfristigen Vermarktung seiner Persönlichkeit bei.
Warum verdient Magnus Carlsen mehr als andere Schachspieler?
Nur ein vergleichsweise kleiner Teil der professionellen Schachspieler kann dauerhaft allein von Turnierpreisgeldern leben. Viele Großmeister arbeiten zusätzlich als Trainer, Autoren, Kommentatoren oder Kursanbieter.
Magnus Carlsen nimmt eine Sonderstellung ein. Dafür gibt es mehrere Gründe:
- Er ist seit vielen Jahren die Nummer eins der Welt.
- Er gewann Weltmeistertitel in mehreren Zeitformaten.
- Seine Partien erreichen ein internationales Millionenpublikum.
- Er besitzt eine außergewöhnlich starke persönliche Marke.
- Er baute früh eigene digitale Geschäftsmodelle auf.
- Er ist für Sponsoren auch außerhalb der Schachszene interessant.
Carlsen verkauft daher nicht nur seine Spielstärke. Seine Reichweite, sein Name und sein Image besitzen einen eigenständigen wirtschaftlichen Wert.
Wie realistisch ist ein Vermögen von 10 Millionen Euro?
Ein geschätztes Vermögen von rund 10 Millionen Euro erscheint angesichts seiner Karriere grundsätzlich plausibel. Belegen lässt sich die genaue Summe jedoch nicht.
Für ein Vermögen in dieser Größenordnung sprechen:
- mehr als 15 Jahre an der absoluten Weltspitze,
- fünf gewonnene klassische Weltmeisterschaftskämpfe,
- zahlreiche Titel im Schnell- und Blitzschach,
- hohe Preisgelder aus internationalen Turnieren,
- langjährige Werbepartnerschaften,
- lukrative Antrittshonorare und
- seine Beteiligung an der Play Magnus Group.
Gleichzeitig müssen Steuern, Beraterkosten, Reisekosten, Trainerhonorare und weitere Ausgaben berücksichtigt werden. Auch der Wert von Unternehmensanteilen kann sich im Laufe der Zeit stark verändern.
Die zehn Millionen Euro sind daher keine bestätigte Zahl, sondern eine vorsichtige Schätzung seines möglichen Nettovermögens.
Fazit: So groß ist das Vermögen von Magnus Carlsen
Das Magnus Carlsen Vermögen wird auf rund 10 Millionen Euro geschätzt. Sein mögliches Einkommen im Jahr 2026 könnte bei etwa 1,5 Millionen Euro liegen. Offiziell bestätigt sind diese Beträge nicht.
Carlsen verdiente sein Geld nicht ausschließlich mit Preisgeldern. Werbeverträge, Antrittshonorare, digitale Schachangebote und unternehmerische Beteiligungen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.
Von 2013 bis 2023 war er klassischer Schachweltmeister. Obwohl er seinen Titel freiwillig nicht erneut verteidigte, blieb er sportlich an der Weltspitze. Sein ELO-Rekord von 2882 Punkten ist bis heute unerreicht.
Der Norweger hat damit gezeigt, dass sich Schach auf höchstem Niveau auch wirtschaftlich erfolgreich vermarkten lässt. Aus dem jungen „Mozart des Schachs“ wurde nicht nur ein dominanter Großmeister, sondern auch eine der wertvollsten Marken der internationalen Schachwelt.
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Häufig gestellte Fragen zu Magnus Carlsen
Wie hoch ist das Vermögen von Magnus Carlsen?
Das Vermögen von Magnus Carlsen wird auf ungefähr 10 Millionen Euro geschätzt. Da keine öffentliche Vermögensaufstellung vorliegt, ist die genaue Summe nicht bekannt.
Wie viel verdient Magnus Carlsen im Jahr?
Sein Einkommen könnte 2026 bei rund 1,5 Millionen Euro liegen. Es setzt sich vermutlich aus Preisgeldern, Antrittshonoraren, Werbeverträgen und unternehmerischen Einnahmen zusammen.
Ist Magnus Carlsen noch Schachweltmeister?
Magnus Carlsen ist nicht mehr amtierender klassischer Schachweltmeister. Er trug den Titel von 2013 bis 2023 und verzichtete anschließend freiwillig auf eine weitere Titelverteidigung.
Wer besiegte Magnus Carlsen bei der Weltmeisterschaft?
Niemand nahm Magnus Carlsen den klassischen WM-Titel in einem direkten Wettkampf ab. Er gewann alle fünf seiner WM-Duelle und trat danach nicht mehr zur Titelverteidigung an.
Wie hoch ist Magnus Carlsens ELO-Rekord?
Seine höchste klassische ELO-Zahl beträgt 2882 Punkte. Diesen Rekord erreichte er im Mai 2014.
Ist Magnus Carlsen noch die Nummer eins der Welt?
Ja, Magnus Carlsen wird auch 2026 auf Platz eins der klassischen FIDE-Weltrangliste geführt.
Wie viele klassische Weltmeisterschaften gewann Magnus Carlsen?
Carlsen gewann fünf klassische Weltmeisterschaftskämpfe. Seine Siege gelangen ihm 2013, 2014, 2016, 2018 und 2021.
Wie verdient Magnus Carlsen sein Geld?
Er verdient unter anderem mit Turnierpreisgeldern, Antrittshonoraren, Sponsorenverträgen, Tätigkeiten als Markenbotschafter und unternehmerischen Beteiligungen.
Was geschah mit der Play Magnus Group?
Die Play Magnus Group wurde Ende 2022 von Chess.com übernommen. Carlsen unterzeichnete im Zusammenhang mit der Übernahme einen Vertrag als Markenbotschafter.
Warum wird Magnus Carlsen „Mozart des Schachs“ genannt?
Den Spitznamen erhielt er aufgrund seines außergewöhnlichen Talents und seiner frühen Erfolge. Bereits als Jugendlicher trat er erfolgreich gegen erfahrene Großmeister an.
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