| Geschätztes Vermögen | 10 Millionen Euro |
| Marke | POMPÖÖS, 1990 gegründet und geschützt |
| Lizenzpartner (Auswahl) | Lidl, bonprix, Masterhand, Eglo, Duni und Casa Padrino |
| Teleshopping (früher) | HSE24, QVC Deutschland und QVC UK |
| Immobilie | Villa „Château Pompöös“ in Kirchheim an der Weinstraße |
| Geburtsdatum | 30. Mai 1965 (61 Jahre alt) |
| Geboren in | Maulbronn-Zaisersweiher, Deutschland |
| Nationalität | Deutsch |
| Familienstand | getrennt von Dieter Schroth |
| Beruf | Modedesigner, Unternehmer, Künstler und TV-Persönlichkeit |
| Voller Name | Harald Glöckler |
| Spitzname | Prinz Pompöös |
Harald Glööckler ist nicht nur Modedesigner, sondern vor allem eine erfolgreiche Personenmarke. Seit Jahrzehnten vermarktet er seinen Namen, das Kronensymbol und den Schriftzug POMPÖÖS auf Mode, Schmuck, Möbeln und zahlreichen Lifestyle-Produkten.
Das Vermögen von Harald Glööckler wird 2026 auf ungefähr 10 Millionen Euro geschätzt. Eine offizielle Bestätigung gibt es nicht, da weder private Vermögenswerte noch die Einnahmen aus seinen Lizenzverträgen vollständig veröffentlicht werden.
Sein wirtschaftlicher Erfolg beruht vor allem auf Lizenzen, Teleshopping, Fernsehauftritten, Büchern und Kunst. Anders als klassische Modeunternehmen produziert Glööckler viele Waren nicht selbst. Stattdessen dürfen Partner seinen Namen und seine Designs gegen eine Vergütung verwenden.
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Wie hoch ist das Vermögen von Harald Glööckler?
Die Schätzung von zehn Millionen Euro erscheint angesichts seiner langjährigen Karriere grundsätzlich plausibel. Das tatsächliche Nettovermögen lässt sich jedoch nicht verlässlich berechnen.
Zu seinen wichtigsten Einnahmequellen gehören:
- Lizenzgebühren für die Marke POMPÖÖS,
- Mode-, Schmuck- und Einrichtungskollektionen,
- frühere Teleshopping-Verkäufe,
- Gagen aus Fernsehformaten,
- Bücher und Autobiografien,
- Gemälde und Kunstausstellungen sowie
- Werbung und Markenkooperationen.
Vermögensmindernd wirken hohe private Ausgaben, Unternehmens- und Beratungskosten sowie Investitionen in Immobilien und die eigene öffentliche Inszenierung. Glööckler erklärte selbst, mehrere Hunderttausend Euro für kosmetische Eingriffe ausgegeben zu haben.
Auch eine wertvolle Villa ist nicht mit sofort verfügbarem Geld gleichzusetzen. Immobilienvermögen ist gebunden und kann zusätzlich mit Unterhalts-, Sanierungs- oder Finanzierungskosten verbunden sein.
Das Geschäftsmodell hinter POMPÖÖS
Der Kern seines Geschäfts ist die Lizenzierung der Marke. Glööckler entwickelt Designs, Stilwelten und Produktideen, während andere Unternehmen die Herstellung, Lagerung und den Vertrieb übernehmen.
Für den Designer hat dieses Modell mehrere Vorteile:
- geringerer Kapitalbedarf,
- kein eigenes großes Filialnetz,
- weniger Produktions- und Lagerrisiken sowie
- Einnahmen aus unterschiedlichen Produktgruppen.
Im Laufe der Jahre wurde sein Name unter anderem für Schmuck, Kleidung, Tapeten, Leuchten, Möbel, Heimtextilien, Servietten und Tierbekleidung verwendet.
Zu den bekannten Partnern gehörten Lidl, bonprix, Masterhand, Eglo, Duni und Casa Padrino. Diese breite Produktpalette erklärt, warum Glööckler trotz vergleichsweise weniger eigener Geschäfte eine bekannte Lifestyle-Marke aufbauen konnte.
Ein anderes Geschäftsmodell verfolgt Philipp Plein mit seiner internationalen Luxusmarke, die stärker auf eigene Kollektionen, Geschäfte und große Modenschauen ausgerichtet ist.
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Der Aufbau der Marke POMPÖÖS
Harald Glööckler wurde am 30. Mai 1965 in Maulbronn-Zaisersweiher geboren. Bürgerlich lautet sein Nachname Glöckler, während er für seine öffentliche Marke ein zusätzliches „ö“ verwendet.
Nach einer Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann arbeitete er zunächst in der Herrenabteilung eines Modehauses. Gemeinsam mit Dieter Schroth eröffnete er 1987 in Stuttgart das Geschäft „Jeans Garden“.
Später wurde das Geschäft in Pompöös umbenannt. 1990 gründeten Glööckler und Schroth das gleichnamige Label und sicherten die Marke rechtlich ab.
Mit auffälligen Entwürfen, Strass, Kronen und opulenten Inszenierungen schuf Glööckler einen unverwechselbaren Stil. Seine eigene Erscheinung wurde dabei zu einem wichtigen Teil der Werbung.
Nach finanziellen Schwierigkeiten und der Schließung des Stuttgarter Geschäfts verlagerte er seinen Schwerpunkt stärker auf Kunst, Fernsehen und Lizenzprodukte.
Teleshopping als wichtiger Umsatzbringer
Eine zentrale Phase seiner Karriere begann 2004 mit dem Teleshopping. Glööckler präsentierte seine Produkte zunächst bei HSE24 und später auch bei QVC Deutschland, QVC UK sowie internationalen Verkaufssendern.
Das Format passte zu seiner Persönlichkeit: Er konnte die Produkte selbst erklären, Geschichten um die Kollektionen entwickeln und direkt mit dem Publikum kommunizieren.
Neben Kleidung wurden im Fernsehen unter anderem Schmuck, Taschen, Heimtextilien und Einrichtungsgegenstände verkauft.
Teleshopping bot drei wirtschaftliche Vorteile:
- direkter Zugang zu einer großen Zielgruppe,
- schneller Verkauf hoher Stückzahlen und
- Verbindung von Unterhaltung und Produktwerbung.
Mitte der 2010er-Jahre endeten seine regelmäßigen Verkaufssendungen bei QVC. Die Marke blieb jedoch durch Lizenzprodukte, Fernsehen und Onlinehandel präsent.
Einnahmen aus Fernsehen und Reality-TV
Harald Glööckler war in zahlreichen Unterhaltungsformaten zu sehen. 2010 und 2011 gehörte er zur Jury von „Let’s Dance“. Später folgten eigene Dokumentationen, Castingshows und Reality-Formate.
Zu seinen bekanntesten TV-Projekten zählen:
- „Glööckler, Glanz und Gloria“,
- „Curvy Supermodel“,
- „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“,
- „Herr Glööckler sucht das Glück“ und
- „My Style Rocks“.
2022 belegte er im Dschungelcamp den vierten Platz. Die genaue Gage wurde nicht offiziell veröffentlicht.
Fernsehauftritte bringen nicht nur direkte Honorare. Sie halten außerdem die Marke POMPÖÖS im Gespräch und erhöhen den Wert von Büchern, Kunst, Veranstaltungen und Produktkooperationen.
Wie Reality-TV und Markenbildung gemeinsam Einnahmen erzeugen können, zeigt auch der Beitrag über das Vermögen von Claudia Obert.
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Bücher, Kunst und weitere Projekte
Glööckler verdient außerdem als Autor. 2012 veröffentlichte er den Ratgeber „Jede Frau ist eine Prinzessin“.
2024 folgte seine Autobiografie „Desaströös bis POMPÖÖS“. Neben Verkaufserlösen stärken solche Bücher seine Personenmarke und sorgen für zusätzliche Medienaufmerksamkeit.
Auch die Malerei begleitet ihn schon seit vielen Jahren. Nach der Schließung seines Stuttgarter Modegeschäfts eröffnete er bereits 1998 eine Galerie mit eigenen Bildern.
Inzwischen präsentiert und verkauft er seine Kunst bei Ausstellungen, Auktionen und Vernissagen. Im Sommer 2026 war er weiterhin international als Künstler und Designer aktiv. Unter anderem wurden Auftritte rund um die Art Basel und die Basel Fashion Week angekündigt.
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Das „Château Pompöös“ in der Pfalz
2015 zog Harald Glööckler mit Dieter Schroth in eine Villa in Kirchheim an der Weinstraße. Das Anwesen erhielt den Namen „Château Pompöös“.
Das Haus verfügt über ungefähr 300 Quadratmeter Wohnfläche, elf Zimmer und ein großes Grundstück mit Pool. Nach der Trennung zog Glööckler zunächst wieder nach Berlin und bot die Villa zum Verkauf an.
Noch im September 2025 war nach Medienberichten kein Käufer gefunden worden. Als mögliche Gründe galten die Lage, der energetische Zustand und die sehr individuelle Gestaltung.
Die Situation änderte sich 2026: Glööckler kehrte zumindest zeitweise in die Pfalz zurück, richtete die Villa neu ein und nutzt sie wieder als Rückzugsort. Die frühere Darstellung, das Haus stehe weiterhin unverändert zum Verkauf, ist daher nicht mehr aktuell.
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Trennung von Dieter Schroth
Dieter Schroth war mehr als drei Jahrzehnte lang Glööcklers Lebenspartner und zugleich eine wichtige geschäftliche Bezugsperson.
Gemeinsam eröffneten sie das erste Geschäft und gründeten POMPÖÖS. 2015 gingen sie eine eingetragene Lebenspartnerschaft ein.
Seit 2022 lebten sie weitgehend getrennt. Im Februar 2023 wurde die Aufhebung der Partnerschaft öffentlich bekannt. Zuvor waren die beiden rund 35 Jahre ein Paar.
Inzwischen hat sich das Verhältnis nach Aussagen Glööcklers wieder verbessert. Beide hätten freundschaftlichen Kontakt, ein Liebes-Comeback schließe er jedoch aus.
Welche finanziellen Folgen die Trennung hatte, ist nicht bekannt. Angaben zu einer Vermögensaufteilung oder möglichen Zahlungen wurden nicht veröffentlicht.
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Wie realistisch sind zehn Millionen Euro?
Ein Vermögen von zehn Millionen Euro ist angesichts seiner jahrzehntelangen Geschäftstätigkeit denkbar.
Dafür sprechen:
- mehr als 30 Jahre Markenverwertung,
- zahlreiche Lizenzpartnerschaften,
- langjährige Teleshopping-Umsätze,
- regelmäßige Fernsehauftritte,
- Bücher und Kunstverkäufe sowie
- möglicher Immobilienbesitz.
Gegen eine genaue Bewertung sprechen fehlende Geschäftszahlen, unbekannte Lizenzsätze, hohe Ausgaben und nicht veröffentlichte Verbindlichkeiten.
Das geschätzte Harald-Glööckler-Vermögen sollte deshalb als Orientierung und nicht als bestätigter Kontostand verstanden werden.
Fazit: Das Vermögen von Harald Glööckler
Das Vermögen von Harald Glööckler wird 2026 auf rund 10 Millionen Euro geschätzt.
Sein Reichtum beruht nicht allein auf dem Verkauf eigener Mode. Entscheidend war die Entwicklung einer unverwechselbaren Personenmarke, die auf zahlreiche Produkte übertragen werden konnte.
Lizenzen, Teleshopping, Fernsehen, Bücher und Kunst bilden bis heute die wichtigsten wirtschaftlichen Säulen. Mit der Rückkehr in sein „Château Pompöös“ und neuen internationalen Kunst- und Modeprojekten bleibt Glööckler auch 2026 geschäftlich und öffentlich aktiv.
Eine genaue Berechnung seines Privatvermögens ist dennoch nicht möglich. Die häufig genannten zehn Millionen Euro bleiben eine plausible, aber unbestätigte Schätzung.
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