| Preisgeld für den Wimbledon-Sieg 2026 | 3,6 Millionen Pfund |
| Preisgeld für den zweiten Platz | 1,8 Millionen Pfund |
| Gesamtpreisgeld des Turniers | 64,2 Millionen Pfund |
Wimbledon gehört zu den berühmtesten und finanziell attraktivsten Tennisturnieren der Welt. Das dritte Grand-Slam-Turnier des Jahres wird traditionell auf Rasen im All England Lawn Tennis and Croquet Club im Südwesten Londons ausgetragen.
Neben der besonderen Atmosphäre, der vorgeschriebenen weißen Spielkleidung und den berühmten Erdbeeren mit Sahne steht für die Profis ein beträchtliches Wimbledon-Preisgeld auf dem Spiel.
Im Jahr 2026 schüttete der Veranstalter insgesamt 64,2 Millionen Pfund aus. Gegenüber den 53,5 Millionen Pfund aus dem Vorjahr entspricht das einem Anstieg von 20 Prozent und damit der größten jährlichen Erhöhung in der Geschichte des Turniers.
Die Siegerin und der Sieger im Einzel erhielten jeweils 3,6 Millionen Pfund. Selbst eine Niederlage in der ersten Hauptrunde brachte noch 80.000 Pfund ein.
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
Wimbledon 2026 im Überblick
Die 139. Ausgabe der Championships fand vom 29. Juni bis zum 12. Juli 2026 statt. Das Turnier wurde wie gewohnt über 14 Spieltage ausgetragen.
- Turnierbeginn: 29. Juni 2026
- Turnierende: 12. Juli 2026
- Austragungsort: All England Lawn Tennis and Croquet Club, London
- Siegerin im Dameneinzel: Linda Nosková
- Sieger im Herreneinzel: Jannik Sinner
- Gesamtpreisgeld: 64,2 Millionen Pfund
Jannik Sinner gewann das Herrenfinale gegen Alexander Zverev. Bei den Damen sicherte sich Linda Nosková den Titel.
Wie stark Preisgelder und Sponsorenverträge das Vermögen eines Tennisprofis beeinflussen, zeigt auch unser Beitrag über das Vermögen von Alexander Zverev.
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
Das Preisgeld in Wimbledon 2026
Männer und Frauen erhalten im Einzel seit 2007 dieselben Prämien. Der Sieger und die Siegerin bekamen 2026 jeweils 3,6 Millionen Pfund. Für die unterlegenen Finalisten waren jeweils 1,8 Millionen Pfund vorgesehen.
| Runde | Preisgeld 2026 | Preisgeld 2025 |
|---|---|---|
| Sieg | 3.600.000 £ | 3.000.000 £ |
| Finale | 1.800.000 £ | 1.520.000 £ |
| Halbfinale | 900.000 £ | 775.000 £ |
| Viertelfinale | 480.000 £ | 400.000 £ |
| Achtelfinale | 300.000 £ | 240.000 £ |
| 3. Runde | 185.000 £ | 152.000 £ |
| 2. Runde | 126.000 £ | 99.000 £ |
| 1. Runde | 80.000 £ | 66.000 £ |
Damit stieg die Prämie für einen Turniersieg gegenüber 2025 um 600.000 Pfund. Besonders deutlich erhöhte Wimbledon auch die Beträge in den früheren Runden. Spieler, die ihr erstes Match verloren, erhielten rund 21 Prozent mehr als im Vorjahr.
Entwicklung des Wimbledon-Preisgeldes
Das Preisgeld in Wimbledon ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Noch 2010 erhielten die Gewinner im Einzel jeweils eine Million Pfund. 2026 waren es bereits 3,6 Millionen Pfund.
| Jahr | Sieg | Finale | 1. Runde | Gesamtpreisgeld |
|---|---|---|---|---|
| 2026 | 3.600.000 £ | 1.800.000 £ | 80.000 £ | 64,2 Mio. £ |
| 2025 | 3.000.000 £ | 1.520.000 £ | 66.000 £ | 53,5 Mio. £ |
| 2024 | 2.700.000 £ | 1.400.000 £ | 60.000 £ | 50 Mio. £ |
| 2023 | 2.350.000 £ | 1.175.000 £ | 55.000 £ | 44,7 Mio. £ |
| 2022 | 2.000.000 £ | 1.050.000 £ | 50.000 £ | 40,35 Mio. £ |
| 2019 | 2.350.000 £ | 1.175.000 £ | 45.000 £ | 38 Mio. £ |
| 2010 | 1.000.000 £ | 500.000 £ | 11.250 £ | 13,73 Mio. £ |
Im Jahr 2020 wurde Wimbledon wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Deshalb gab es in diesem Jahr keine regulären Preisgelder.
Die offiziellen historischen Zahlen zeigen, dass sich das gesamte Preisgeld seit 2010 mehr als vervierfacht hat.
Wie viel bleibt den Spielern vom Preisgeld?
Die veröffentlichten Beträge sind Bruttoeinnahmen. Vom Preisgeld müssen professionelle Tennisspieler unter anderem Steuern sowie die Kosten ihres Teams bezahlen.
Zu den typischen Ausgaben gehören:
- Trainer und Physiotherapeuten,
- Reisen und Unterkünfte,
- Manager und Berater,
- medizinische Betreuung sowie
- Trainings- und Ausrüstungskosten.
Besonders Spieler außerhalb der Weltspitze sind deshalb auf hohe Prämien in den ersten Runden angewiesen. Sie müssen ihre Reisen und ihr Team über das gesamte Jahr finanzieren, auch wenn sie bei einem Turnier früh ausscheiden.
Mehr über Preisgelder, Sponsoring und die tatsächlichen Kosten einer Profikarriere erfahren Leser in unserem Überblick zum Vermögen professioneller Sportler.
Preisgeld im Doppel
Auch im Herren- und Damendoppel wurden die Prämien 2026 erhöht. Das siegreiche Doppel erhielt insgesamt 760.000 Pfund pro Paar. Im Mixed-Doppel bekamen die Gewinner gemeinsam 148.000 Pfund.
Das Preisgeld wird bei Doppelwettbewerben auf beide Teammitglieder verteilt. Ein Sieger im Herren- oder Damendoppel erhält daher nicht persönlich 760.000 Pfund, sondern grundsätzlich die Hälfte der gemeinsamen Prämie.
Fazit: Rekordpreisgeld in Wimbledon
Das Wimbledon-Preisgeld erreichte 2026 einen neuen Rekord. Insgesamt wurden 64,2 Millionen Pfund an die Teilnehmer ausgeschüttet.
Jannik Sinner und Linda Nosková erhielten für ihre Titel jeweils 3,6 Millionen Pfund. Die Finalisten bekamen jeweils 1,8 Millionen Pfund, während bereits die Teilnahme an der ersten Hauptrunde mit 80.000 Pfund vergütet wurde.
Mit der Erhöhung um 20 Prozent unterstreicht Wimbledon seine Stellung als eines der finanziell bedeutendsten Tennisturniere der Welt. Das Preisgeld kommt jedoch nicht nur den großen Stars zugute. Besonders die höheren Prämien in den ersten Runden helfen Spielern, die erheblichen Kosten einer internationalen Tenniskarriere zu decken.
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
Weitere interessante Artikel
- Alexander Zverev: Vermögen und Preisgelder des Tennisstars
- Boris Becker: Vermögen des früheren Wimbledon-Siegers
- Novak Djokovic: Vermögen des Grand-Slam-Rekordspielers
- Roger Federer: Vermögen der Tennislegende
Wichtiger Hinweis: Die Inhalte dieses Magazins dienen ausschließlich Informations- und Unterhaltungszwecken und besitzen keinen Beratercharakter. Die bereitgestellten Informationen waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell. Eine Garantie für Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit wird nicht übernommen, jegliche Haftung im Zusammenhang mit der Nutzung dieser Inhalte ist ausgeschlossen. Diese Inhalte ersetzen keine professionelle juristische, medizinische oder finanzielle Beratung. Bei spezifischen Fragen oder besonderen Umständen sollte stets ein entsprechender Fachexperte hinzugezogen werden. Texte können mithilfe von KI-Systemen erstellt oder unterstützt worden sein.
