Social-Media-Recruiting haben viele Unternehmen noch nicht am Radar. Dies hat mehrere Gründe, auf die wir im Folgenden auch weiter eingehen. Allerdings berauben sich Unternehmen durch den Verzicht auf Social-Media-Recruiting einer fantastischen Chance, A-Player für sich zu gewinnen. Je früher Sie sich mit dem Thema des Social Media-Recruitings auseinandersetzen, desto mehr Vorsprung können Sie sich gegenüber Ihrer Konkurrenz sichern. Hier die verbreitetsten Mythen rund um Social-Recruiting – und ihre Widerlegung.
Mythos Nr.1 im Bereich Social-Recruiting: Es eignet sich nur für Großunternehmen
Dieser Mythos ist nachweislich falsch. Mit der richtigen Strategie eignet sich Social-Recruiting für beinahe jede Unternehmensgröße und für jedes Budget. Klar ist natürlich, dass bei ausreichend großem monetären Aufwand viele Menschen schneller erreicht werden auf den Social-Media-Plattformen, doch das muss nicht unbedingt ein Vorteil sein, wenn man eben nicht die richtigen findet. Mit klugem und weitsichtigen Vorgehen können wenige Euros schon eine große Wirkung entfalten. Denken Sie daran, was eine fehlbesetzte oder eine gar nicht besetzte Stelle kostet: je nach Studie bis zu einem oder eineinhalb Jahresgehälter. Dieses Geld ist klüger in die richtige Suchstrategie investiert.
Mythos Nr. 2 im Bereich Social-Recruiting: Social Media ist nicht der geeignete Ort, um Top-Mitarbeiter*innen zu finden
Dieser Mythos hatte vielleicht noch bis vor ein paar Jahren eine gewisse Form der Gültigkeit, doch mittlerweile ist dies nicht mehr so. Vor allem in den Jahren zwischen 2020 und 2022 hat sich diesbezüglich enorm viel verändert. Immer mehr Menschen verbringen immer mehr Zeit im Internet und in den sozialen Medien. Dabei kam es ebenfalls zu einer Verschmelzung von beruflichen und privaten Angelegenheiten. Facebook, Instagram und Co. werden schon lange nicht mehr ausschließlich als Freizeitaktivität genutzt, sondern immer mehr auch als Plattformen, auf denen man sich über Unternehmen – eventuell sogar den zukünftigen Arbeitgeber – informiert. Mit kluger Ansprache durch das suchende Unternehmen können hier frühzeitig Beziehungen geknüpft werden, die im besten Fall in einer späteren Anstellung münden. Wir würden sogar so weit gehen und sagen, dass Social-Media-Plattformen der beste Ort für die Mitarbeitersuche ist, da die Vorselektion viel besser vonstattengeht.
Mythos Nr. 3 im Bereich Social-Media-Recruiting: Automatisierungen führen dazu, dass der Bewerbungsprozess zu unpersönlich wird
Diesen Mythos können wir tatsächlich verstehen, und dabei ist er gar kein Mythos, sondern blanke Realität. Aber nur dann, wenn die dahinterliegende Strategie nicht richtig funktioniert. Wir beobachten immer wieder, dass Unternehmen nicht genau wissen, wen sie eigentlich auf welche Art und Weise ansprechen sollen. Wenn dieses Fundament nicht klar ist, steht jede Strategie auf wackeligen Beinen.
Automatisierungen sind Fluch und Segen zugleich. Einerseits kann man dabei viel Zeit und Energie einsparen, andererseits besteht die große Gefahr, dass der Kommunikationsprozess mit den Bewerber*innen zu beliebig und dadurch austauschbar wird. Mit unserem innovativen Recruiting-Funnel schaffen wir es nicht nur, Bewerber*innen “bei Laune zu halten”, sondern sie optimal vor zu qualifizieren. Dazu bedarf es wahrlich mehr als einen langweiligen Fragebogen, den es auszufüllen gilt.
Mythos Nr. 4 im Bereich Social-Media-Recruiting: Das System funktioniert nicht
Hier müssen wir eindeutig ein Veto einlegen. Natürlich funktioniert diese Form des Recruitings, wenn man weiß, wie es geht. Dazu gibt es nunmal Expert*innen wie uns, die sich tagein tagaus mit den verschiedenen Prozessen in diesem Bereich beschäftigen. Um Social-Recruiting korrekt einzusetzen, bedarf es Fachexpertise aus mehreren Bereichen. Man muss wissen, wie man die Macht der Social-Media-Plattformen für sich nutzt, um danach ein funktionierendes System zu implementieren. Dass mittelständische Unternehmen hier keine oder eine nicht ausreichende Expertise aufweisen, ist nicht verwunderlich, aber gefährlich, wenn es um die Sicherung der besten Köpfe der Branche geht.
Fazit
Die verschiedenen vorgebrachten Mythen haben teilweise einen wahren Kern. Es ist auch immer eine Frage der professionellen Umsetzung verschiedener Werkzeuge. In jedem Fall stellt das Social-Media-Recruiting eine spannende Ergänzung zu bestehenden Suchstrategien dar, um Menschen anzusprechen, die vielleicht auf anderem Wege nicht erreichbar sind.
Wenn Sie auch an einer professionellen Umsetzung dieser Recruiting-Maßnahme interessiert sind, melden Sie sich gern bei uns.
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