Jobs im Recruiting unterliegen einem stetigen Wandel. Besonders die Jahre der Pandemie haben sdas Anforderungsprofil für Recruiter maßgeblich verändert. Immer mehr und mehr Menschen verlagern ihren Beruf und ihr Privatleben ins Internet. Demzufolge sind diese Menschen auch offener, wenn es um Jobangebote über Social-Media-Kanäle geht, was vor der Pandemie weitaus seltener der Fall war. Welche Chancen sich hier für Recruiter ergeben, diskutieren wir in diesem Blogbeitrag.
Jobs im Recruiting – klassische Anforderungen
Es ist kein Zufall, dass die Mehrzahl an Recruitern überfordert mit den Herausforderungen des Marktes sind. Sie müssen zahlreiche Gebiete abdecken, um auch nur annähernd die Ergebnisse zu erzielen, die von Unternehmensseite von ihnen verlangt werden. Dazu zählen etwa folgende:
- Menschenkenntnis
- Verhandlungsgeschick
- Interkulturelle Kompetenz
- Organisationsfähigkeit
- Unternehmerisches Denken

Dies sind nur einige der wichtigsten Kompetenzen, die erfolgreiche Recruiter mitbringen sollten, um den eigenen Job zufriedenstellend zu erledigen. Wenn man sich jedoch die aktuellen Herausforderungen des Recruitings ansieht, wird klar, dass dies bei weitem noch nicht ausreichend ist, um erfolgreich die fähigsten Mitarbeiter*innen ans Unternehmen zu binden.
Jobs im Recruiting – neue Aufgaben
Eines der Hauptaufgabengebiete moderner Recruiter ist es wohl, sich in jeglichem digitalen Umfeld zurechtzufinden, wohlwissend, dass jede Plattform und jede digitale Umgebung andere Parameter aufweisen. Die Ansprache auf Facebook funktioniert zum Beispiel vollkommen anders als die Ansprache über LinkedIn.
Moderne Recruiter sind Genies, wenn es um das Thema Marketing und Kundenansprache geht. Sie wissen, wie man die Aufmerksamkeit des Gegenübers auf sich zieht und wie man diese vom eigenen Angebot zu überzeugen weiß. Verkäuferische Skills sind vor allem deshalb nötig, weil der Arbeitsmarkt sich ebenso schnell verändert hat. Plötzlich sind es nicht mehr die Bewerber*innen, die in der Bittstellerposition sind, sondern die Unternehmen, da diese händeringend nach fähigen Mitarbeiter*innen Ausschau halten. Dieser Situation gilt es im Recruiting Rechnung zu tragen, ohne jedoch selbst als Bittsteller zu fungieren.
Jobs im Recruiting – Hard und Soft Skills entscheidend
Da die Technologisierung vor keinem Bereich unseres Lebens halt macht, ist es auch wenig verwunderlich, dass für erfolgreiches Recruiting ebenfalls immer mehr Daten und Informationen wichtig werden. Datenanalyse ist daher unumgänglich, um als Recruiter erfolgreich zu agieren. Wer keine Daten analysieren kann, der wird auch nicht die richtigen Mitarbeiter*innen für vakante Posten finden. Auch die Bereitschaft und die Fähigkeit, mit Technik umzugehen, müssen gegeben sein, da immer häufiger KI-Anwendungen bei der Suche unterstützen, aber auch andere HR-Tools, die technisch anspruchsvoll sind. Hinzu kommt, wie bereits erwähnt, dass man als Recruiter fit im Bereich Social Media sein sollte, um spannende Persönlichkeiten anzusprechen. All das sollte abgerundet werden mit der Bereitschaft, sich ständig weiterzuentwickeln, da die Welt nunmal nicht stehen bleibt, sondern sich täglich weiter dreht.
Was, wenn die Voraussetzungen nicht erfüllt werden?
Es wird selten der Fall sein, dass Recruiter alle Anforderungen in gleichem Maße abdecken können. Dies ist auch gar nicht nötig, es wäre der Idealzustand. Je komplexer die Arbeitswelt und unsere Kommunikationsplattformen werden, desto wichtiger ist es für den Recruiter, das große Bild im Auge zu behalten. Er muss den Weg vorgeben, um die besten Ergebnisse für das beauftragende Unternehmen zu erreichen. Für Spezialbereiche wie Social-Media-Recruiting eignet sich die Beauftragung von Expert*innen. Schließlich machen solche Agenturen nichts anderes als funktionierende Strategien und Bewerberfunnel auf verschiedenen Plattformen zu bauen und zu optimieren. Als einzelner Recruiter ist man hier heillos überfordert. Gleichzeitig ist es aber notwendig, genau in diesem Bereich Professionalität und Expertise an Bord zu holen, um einen Pool an hochqualifizierten Bewerber*innen zusammenzustellen. Es wäre geradezu fahrlässig, hier keine Profis hinzuzuziehen.
Jobs im Recruiting – Mut zur Lücke
Viel wichtiger als das Wissen eines Recruiters in der heutigen Zeit, ist sein Wissen darüber, was er nicht weiß. Erst wenn er zugeben kann, auf einem Gebiet nicht firm zu sein, kann er darüber nachdenken, Profis für diesen Bereich zu engagieren, die dabei helfen, die Herausforderungen zu meistern. Nur über das Zusammenspiel von Hard und Soft Skills sowie der Verfolgung einer Vision kann es geschafft werden, die Unternehmen mit qualitativ hochwertigem Personal zu versorgen.
Ausblick
Gerade in den kommenden Jahren wird es für Unternehmen enorm wichtig, die richtigen Mitarbeiter*innen für sich zu gewinnen, um auf dem Markt erfolgreich zu agieren. Top-Recruiter nehmen Schlüsselpositionen in ihren Unternehmen ein, da sie die strategische Ausrichtung des Unternehmens nicht nur mittragen, sondern es maßgebend gestalten.
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